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Tausende Besucher beim 6. Mitterteicher Gaudiwurm

Tausende Besucher beim 6. Mitterteicher Gaudiwurm

12.02.2013

Ganz Mitterteich war am Samstagnachmittag auf den Beinen, als der 6. Gaudiwurm durch die Straßen der Glasstadt marschierte. „Es hat sich ausgeorgelt, Neueröffnung Kindergarten für Erwachsene“, spielte ein Motivwagen auf die Schlagzeile des Neuen Tag an und erinnerte damit an die Demission von Bürgermeister Gottfried Staufer, der nicht mehr die Kirchenorgel bedient. Mit dabei die Stadtkapelle Mitterteich und natürlich die legendäre „Feuerwehrkapelln“ der Mitterteicher Wehr.

Bürgermeister Roland Grillmeier durfte vom Cabrio heraus das närrische Volk grüßen

Tausende von Besuchern standen dichtgedrängt am Straßenrand, als Böllerschüsse den 6. Mitterteicher Gaudiwurm ankündigten. Angeführt wurde der Umzug wieder vom „Mitterteicher Bär“, der sich allerdings als zahnloser Bär erwies. Vielmehr hatte er für die staunenden Närrinnen und Narren so manch süße Überraschung dabei. „Mitterteich Helau“ war immer wieder von den Mitwirkenden des Umzugs zu hören, was meist mit „Helau“ von den Zuschauern beantwortet wurde. Nicht den weiten Fußweg zurücklegen mussten Bürgermeister Roland Grillmeier und die Honoratioren der Faschingsvereinigung. Sie durften vom offenen Cabrio heraus das närrische Volk grüßen. Einen guten Botschafter hatte der Mitterteicher Fasching heuer mit dem Prinzenpaar Susanne I und Jürgen I, das fröhlich winkend in die Menge grüßte. Stark vertreten die närrischen Gruppen des ATS Mitterteich, die an der Spitze des Gaudiwurms marschierten. Egal ob Showtanzgarde (toll als Indianer-Squas), Kindergruppen oder das lustige Völkchen der Piraten, sie alle machten eine tolle Figur. „Sind die Hirsche in Tirschenreuth flüchtig, wird die Feuerwehr wichtig. Ganz gezielt und mit Elan, hüpfen wir dann an“, stand auf dem Faschingswagen der Feuerwehr. Sie spielten damit auf das flüchtende Dammwild bei Themenreuth an. „Waldsassener es hilft nichts mehr, a Tunnel mou her“, wurde auf die fast unendliche Geschichte der Waldsassener Umgehung angespielt. Baubeginn? Neben den Motivwägen war eine Vielzahl von Fußgruppen unterwegs. Mit dabei die beiden Kindergärten der Stadt, die Lebenshilfe, alle prächtig herausgeschminkt. Und natürlich die Hexen, die zwar furchteinflößend aber dennoch liebevoll durch Mitterteichs Straßen fegten. Mit dabei auch benachbarte Faschingsgesellschaften, wie etwa „Rosamunde“ aus Mähring, „Tursiana“ Tirschenreuth, oder Waldeck und Krummennaab.

„Ob Flughafen oder Banken, die Baustellen stecken im Stau“.

Das Rote Kreuz Mitterteich sagte mit ihrem HvO-Team Dankeschön an die Mitterteicher. Eigens für den Umzug waren einige der Rot-Kreuzler geschminkt worden. Stark vertreten der TuS Mitterteich, mit ihrer Showtanzgruppe, dem Männerballett und den Kindern. Christina Kotzbauer genoss dabei den wohl schönsten Ausblick, sie ließ sich von starken Jungs durch die Straßen tragen. „Streichen bei den Reichen, statt Sparen bei den Armen. Hey Politiker, uns reicht´s mit euren Lügen“, stand auf einem weiteren Wagen. „Wer sägt eigentlich an welchem Stuhl“, blickte ein weiterer Wagen auf die bevorstehenden Wahlen. Immer vorne mit dabei, natürlich Mitterteich´s Bürgermeister Roland Grillmeier. Die ewigen Baustellen an der neuen Mitterteicher Raiffeisen-Bank und des Berliner Flughafens nahm die Feuerwehr Pechofen aufs Korn. „Ob Flughafen oder Banken, die Baustellen stecken im Stau“. hieß es. Werbung in eigener Sache machte die Feuerwehr Großensterz. Mit dabei die Autoren des Bestsellers „Staazer Küchenschätze“, dessen Kochbuch innerhalb weniger Wochen ausverkauft war. Die „Lochauer Piraten“ bildeten den Schluss eines interessanten Umzugs, den die Narren am Straßenrad mit viel Beifall belohnten.

Im Anschluss wurde in der guten Stube der Stadt kräftig weiter gefeiert. Bei zwar kaltem, aber trockenem Wetter genossen die Narren die Feier.

Bild und Text: Josef Rosner

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