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Starkbierfest 2019

Party mit „Süffikus“ ohne Ende

40. Mitterteicher Starkbierfest übertraf wieder alle Erwartungen - „Partyband „MAXXX“ begeisterte

Es war wie alle Jahre zuvor auch, die Mitterteicher Mehrzweckhalle verwandelte sich am Samstagabend, zum 40. Starkbierfest des Burschenvereins „Concordia“, in ein Tollhaus. Party von Beginn an bis weit nach Mitternacht. Die Burschen hatten sich zum Jubiläum etwas ganz Besonderes einfallen lassen und zwei neue Bands verpflichtet, die sich schnell als wahre Stimmungskanonen erwiesen. Festleiter Christoph Härtl zeigte sich im Gespräch mit den Oberpfalzmedien sehr zufrieden. Die Kapazität der Halle wurde voll ausgeschöpft. Das Schöne dabei, nahezu alle kamen im Dirndl und in Lederhosen. Bewährt hat sich gleich zur Premiere die neue Toilettenanlage.

Als sich um 18 Uhr endlich die Tore zur Mehrzweckhalle öffneten, lauerten im Eingangsbereich schon die ersten Durstigen und Feierwütigen. Endlich durften sie in die herrlich weiß-blau dekorierte Halle einziehen. Insgesamt vierzehn Sicherheitsleute einer Marktredwitzer Security-Firma sorgten für Sicherheit und passten auf, dass es keine allzu großen Alkoholexzesse gab. Drinnen in der Halle waren rund siebzig Burschen aktiv, die für das Wohl ihrer Gäste sorgten. Um 19 Uhr eröffnete Bürgermeister Roland Grillmeier das 40. Starkbierfest. Dieses Mal brauchte der ganz in Tracht und kurzen Lederhosen gekleidete Bürgermeister nur drei gekonnte Schläge, ehe er den Ruf „Ozapft is“ ins Volk schreien konnte. Endlich floss der Süffikus, den es freilich nur in Halbliterkrügen gab, aber das war gut so.

Erstmals mit dabei die Blaskapelle Reuth mit ihrem Leiter Peter F. Dotzauer, der als Mitterteicher ein Heimspiel hatte. Die 26 Musiker überzeugten das überwiegend junge Publikum. Die Blaskapelle spielte die einschlägig bekannten Hits, es wurde fleißig mitgesungen und sogar getanzt. Einen Volltreffer landeten die Burschen mit der Verpflichtung der Partyband „MAXXX“. Die sechs Musiker und Sängerin Ramona zeigten, warum sie schon beim Straubinger Gäubodenfest und beim Cannstatter Wasen für ausgelassene Stimmung sorgten. Das Schöne dabei, „MAXXX“ bezog das Publikum mit ein, ließ es kräftig mitsingen und mitschunkeln. Hits ala Ballermann und Partypop waren den ganzen Abend zu hören. Keine Frage, mit „MAXXX“ ging die Post ab, dass die Veranstalter schon manchmal Angst um ihre Bierbänke hatte.

Wer keinen Süffikus genießen wollte, vergnügte sich derweil in der Sektbar, wo ausschließlich prickelnder Schampus ausgeschänkt wurde. Bestens gesorgt war für das leibliche Wohl der Starkbierbesucher. Schnitzel- und Leberkässemmel, Griebenfettbrot, Brezen mit Käse, Pizza, Wurstsalat, sowie Wurstsemmel und Pfefferbeißer sorgten für reichlich Auswahl. Klar, dass mit zunehmenden Abend die Stimmung nahezu ins Uferlose stieg, zumal der „Süffikus“ seinen Anteil daran leistete. Ausgelassen wurde getrunken, gespeist, gesungen und einfach gefeiert.

Doch jede Nacht hat ein Ende, so auch am Samstag. Ab 2 Uhr nachts bauten die Burschen die Festhalle wieder ab. In der Früh um sechs Uhr war die Starkbierhalle wieder eine Mehrzweckhalle, nichts erinnerte mehr an das Tohuwabohu in der zurückliegenden Nacht. Alle Burschen waren zum sonntäglichen Frühstück geladen. Das tat richtig gut, nach einer anstrengenden Nacht.

Text und Bilder: Josef Rosner

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