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Landrat Wolfgang Lippert von Krippenkunst fasziniert

Landrat Wolfgang Lippert zeigte sich von der Krippenkunst fasziniert

18.12.2014

Sichtlich beeindruckt zeigte sich Landrat Wolfgang Lippert von der Mitterteicher Krippenausstellung, der er am Montagabend einen kurzen Besuch abstattete. „Ich finde toll was ihr hier macht. Besonders freut es mich, dass ihr die Jugend mit einbindet“, sagte der Landrat. Und weil solch herausragendes Engagement belohnt werden muss, zückte der Landrat einen Scheck mit 500 Euro aus dem Sparkassenfonds.

Die Figur entsteht im Kopf

Die Mitterteicher Schnitzer mit ihrem Leiter Peter Dotzauer, Adolf Gold, Werner Mark und Manfred Dietz erwarteten den Landrat. Interessiert fragte der Landrat nach dieser handwerklichen Kunst. „Habt ihr da eine Vorlage wenn ihr schnitzt, oder macht ihr dies frei aus dem Kopf heraus“. Manfred Dietz sagte, „man tut sich schon leichter, wenn man eine Bild oder eine Vorlage hat“. Adolf Gold dagegen meinte, „bei mir entsteht die Figur im Kopf. Ich sehe schon im Geiste, wie eine Figur auszusehen hat“. Werner Mark sagte, „für ein Kamel sind rund 25 bis 30 Stunden Arbeitsaufwand nötig“. Geschnitzt wird im Übrigen aus Lindenholz. Peter Dotzauer zeigte dem Landrat eine Krippe, „die habe ich aus Zirbelholz geschnitzt“. Alleine zum Aufbauen brauchte er dafür rund fünf Stunden.

Mit Ruhe und Gelassenheit

Landrat Wolfgang Lippert zeigte sich in einem kurzen Grußwort begeistert von dieser handwerklichen Kunst. Besonders beeindruckte ihn die Tradition des Schnitzerhandwerks, die jetzt seit 25 Jahren anhält. „Beim Betrachten der Figur wird deutlich, mit wie viel Liebe der einzelne Schützer sein Kunstwerk schafft“, sagte Lippert. Auf Nachfrage, ob die Schnitzer ihre Figuren auch verkaufen,  wurde dies entschieden verneint. Schnell wurde klar, dass beim Schnitzer der Figuren viel Ruhe und Gelassenheit gefragt ist. Landrat Lippert zeigte sich stark interessiert, fragte nach und ließ sich auch in Details einweihen. Adolf Gold nutzte die Gelegenheit, den Landrat zu fragen, ob es nicht möglich wäre, einen eigenen Flyer mit Stiftländer Krippenkunst herauszubringen, Als möglichen Titel nannte er „Krippenland Stiftland“. Landrat Wolfgang Lippert versicherte, sich dieses Thema anzunehmen. Er konnte sich durchaus vorstellen, dass sich da was machen lässt, im Verbund mit allen Schnitzern aus dem Stiftland. Abschließend dankten Peter Dotzauer und seine Schnitzerkollegen für den Besuch und überreichten dem Landrat das Mitterteicher Krippenbuch.

Lange Öffnungszeiten

Noch bis zum 19. Januar ist die Krippenausstellung täglich im Museum zu sehen. Geöffnet ist täglich, außer Heiligabend und Silvester, von 13.30 bis 18 Uhr. Weiter wies Dotzauer auf die Krippennacht am Samstag, 27. Dezember hin, dann wird bis 22 Uhr geöffnet sein. Die Jugendgruppe wird an dem Abend Geschichten vorlesen. In den Pausen unterhalten Monika und Peter Dotzauer, sowie Matthias Härtl die Besucher mit weihnachtlichen Weisen. Schon jetzt ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

Bilder und Text: Josef Rosner

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