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37. Seniorenfasching

37. Seniorenfasching in Mitterteich

Otto Weiß jetzt „König Otto“ und Ehrenmoderator

26.01.2015

36 Jahre lang fungierte Otto Weiß (2. von rechts) als Moderator bei den Seniorenfaschingsnachmittagen in Mitterteich. Gestern Nachmittag wurde er abgelöst, als sein Nachfolger wurde Stadtrat Reiner Summer (2. von links) vorgestellt. Gemeinsam mit Co-Moderatorin Manuela Summer führt der hauptberufliche Realschullehrer durch das abwechslungsreiche Programm. Derweil durfte Otto Weiß auf einem eigens geschaffenen Thron (Sessel) Platz nehmen. Weiß wurde zum Ehrenmoderator ernannt und hatte fortan nicht mehr viel zu sagen. Bürgermeister Roland Grillmeier (rechts) und Gaudiwurm-Vorsitzender Michael Zintl dankten Otto Weiß für seinen jahrzehntelangen Einsatz für den Mitterteicher Fasching. Eröffnet wurde der Nachmittag mit „Mitterteich Helau“ durch Bürgermeister Roland Grillmeier und dem obligatorischen Pfiff ins Pfeiferl durch Willi Schneider. Alle Garden boten den rund 400 Senioren und den 300 Zuschauern auf der Tribüne ein abwechslungsreiches Programm.

Text und Bilder: Josef Rosner

Farbenprächtiges Tanz- und Spaßspektakel

27.01.2015

Tanzgarden begeistern Senioren – Mönch Reiner las Politikern und BR die Leviten

Ein prächtiges Bild bot sich den drei Musikern des Oberpfälzer Buam-Express, sowie dem Prinzenpaar Catharina I. und Christian II. und dem Kinderprinzenpaar Larissa I. und Benedikt I. Die Mehrzweckhalle präsentierte sich am Sonntagnachmittag vollbesetzt. Über 400 Senioren und fast ebenso viel auf der Tribüne erlebten ein fast vierstündiges Tanz- und Spaßspektakel, gespickt mit vielen Höhepunkten. Ein Highlight, Reiner Summer als Mönch, der den Politikern und dem Bayerischen Fernsehen die Leviten las und ihnen dringend zur Buße riet.

„Ein herrlicher Anblick“

Mit dem Einzug aller Mitwirkenden begann schon traditionell der Seniorenfasching. Winkend und grüßend stand Willi Schneider, Vorsitzender der Faschingsvereinigung, am Wegesrand. Zum letzten Mal eröffnete Otto Weiß den Nachmittag, er freute sich dass einige wenige sich sogar kostümiert hatten. Sein Dank galt allen Mitwirkenden, sowie den rund 60 Helferinnen und Helfern, ohne die eine solche Großveranstaltung nicht funktionieren würde. Dank galt Klaus Suchanek, er sorgte wieder für die bunten Bilder, die den weiten Raum verschönerten. „Ein herrlicher Anblick“, so Bürgermeister Roland Grillmeier, als er die Bühne betrat und die vollbesetzte Halle erblickte. „Ich hoffe, wir tragen dazu bei, sie ein Stück von ihren Sorgen zu befreien und können ihnen Freude bieten“, sagte der Bürgermeister. Ausdrücklich dankte er all jenen, die schon seit 37 Jahren für gute Laune und Abwechslung im Fasching sorgen. „Mitterteich Helau“, rief der Bürgermeister ins Mikrofon, ehe er Reiner Summer große gelbe Gummistiefel überreichte, die ihn daran erinnern sollten, das er in große Fußstapfen tritt. „Die Arbeit hat mir Spaß und Freude bereitet“, sagte Otto Weiß, der sich über die Ehrung sichtlich überrascht zeigte. Ehrenhalber durfte er am bereitgestellten Thron Platz nehmen.

Lautstarke Eröffnung

Es war schon kurz vor halb drei, als Willi Schneider ins sein Pfeiferl blies und den 37. Seniorenfasching offiziell für eröffnet hieß. Durch das nun folgende Programm führte Reiner Summer, gemeinsam mit seiner Co-Moderatorin Manuela Summer, ganz nach dem Motto „ein Summer kommt selten allein“. Mitunter recht lautstark, aber auch pfiffig und spaßig führte das Summer-Duo durch den Nachmittag. Eröffnet wurde der Nachmittag mit der Prinzengarde des Gaudiwurms, der Jugendgarde des TuS Mitterteich mit Tanzmariechen Lisa, sowie der Kindergarde des Gaudiwurms mit Tanzmariechen Josie. Es folgte der erste große Auftritt von „Mönch“ Reiner Summer, der mit einer Kapuzenkutte und Glocke ausgestattet, recht finster aus- und dreinsah. „Bereut, tut Buße und bessert euch“ rief er ins Mikrofon, ehe er als erste die „Grillmeierei“ aufs Korn nahm. „Ich verrate euch ein Geheimnis, in 2020 will der eine Grillmeier Landrat und der andere Bürgermeister werden. Unser 2. Bürgermeister ist so oft in der Zeitung, der braucht in fünf Jahren gar keine Plakate, der hängt nur die alten Zeitungen auf“.

Abwechslungsreiches Programm

Weiter ging es mit den Kindergarden der TuS und des Gaudiwurm. Nachwuchsarbeit wird in beiden Vereinen großgeschrieben, dies war bald sichtbar. Es folgte die Jugendgarde des Gaudiwurms mit einem Showtanz, sowie die Nachwuchsgruppe „Fantasia“ des TuS mit „Sister Act-Reloudad“. Zwischendurch erheiterte Pfarrer Martin Schlenk die Besucher mit Emil Steinbergers Sketch „Auf der Polizeiwache“. Pfarrer Schlenk outete sich als Kenner der „schwitzerdütschen Sprache“.  Erneut Reiner Summer als Mönch, diesmal war SPD-Stadtrat Johann Brandl das Ziel seiner Begierde, den er als „Bürgermeister der Herzen“ betitelte. Johan Brandl daraufhin zum NT, „Bürgermeister der Herzen ist auch nicht schlecht“. Genüsslich erinnerte Summer an den Wahlkampf vor sieben Jahren, als Johann Brandl in Hungenberg (Gemeinde Leonberg) vergeblich um Wählerstimmen baggerte. „Sollte jetzt die Gemeinde Leonberg zur Stadt Mitterteich kommen, war dein Wahlkampf nicht gar umsonst“. Kurz streifte Summer noch das Thema Bayerisches Fernsehen und riet den Fernsehmachern dringendst, „tut Buße und bessert euch“. Weiter ging es mit der Showtanzgruppe „Phoenix“, die einen Gardetanz „auf allerhöchsten Niveau“ zeigte. Humorvoll die Ministranten mit dem Sketch „Der Hundebiss“, ehe „Starlight“, dahinter verstecken sich die etwas reiferen Damen des Gaudiwurms, eine Showtanz mit heißen Rhythmen aus den 80er Jahren zeigten. Ein Hingucker, das Männerballett „Wadelschmeißer“ des TuS mit einem orientalischen Tanz. Beendet wurde das Programm mit dem Showtanz von „X-Dream“, die als Hippies verkleidet eine tolle Tanzshow ablieferte, sowie dem Showtanz von „Phoenix“, in dessen Mittelpunkt Hebefiguren und die Akrobatik standen. Neun Damen und drei Herren zeigten eine fast fernsehreife Show, mit tollen Kostümen und atemberaubenden akrobatischen Übungen. Kurzum, wieder ein herrlicher Nachmittag mit tollen Shows und Auftritten.

Text und Bilder: Josef Rosner

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