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36. Seniorenfasching mit 400 Senioren

36. Seniorenfasching mit 400 Senioren

12.02.2014

Viele Helfer und Besucher

Wieder einmal ein Programm der Superlative boten die fast 200 Mitwirkenden den 400 Senioren und über 300 Zuschauern auf der Tribüne der Mehrzweckhalle. Highlights in Serie gab es im knapp vierstündigen Programm. Höhepunkte waren die Auftritte von Tanzmariechen Lisa, des Männerballetts „Wadlschmeißer, einige Sketche, sowie der beiden Showtanzgruppen „X-Dream“ und „Phönix“.

Abwechslungsreiches Programm mit musikalischer Unterstützung

Begonnen hatte der Fasching wie immer in den vergangenen 36 Jahren. Willi Schneider griff zu seinem Pfeiferl, blies kräftig hinein und schon gings los. Alle Teilnehmer marschierten in die Halle, begleitet vom freundlichen Applaus der Senioren. Derweil kümmerten sich rund fünfzig Helfer, aus zahlreichen Vereinen, um die Besucher, mit Kaffee und Kuchen. Als Conférencier führte Otto Weiß durch das Programm. Musikalisch begeisterte der „Oberpfälzer Buam-Express“. Bürgermeister Roland Grillmeier hieß die Närrinnen und Narren mit einem „Mitterteich Helau“ willkommen. „Ich warte schon ein ganzes Jahr und jetzt ist es wieder soweit, die Tage sind so wunderbar, jetzt kommt die schöne Zeit. Ich setz die Narrenkrone auf, der Narrenkönig, der regiert ab jetzt in dieser Stadt“.

Faschingshighlight für Jung und Alt

Schon zum 36. Mal organisiert die Stadt, gemeinsam mit der Faschingsvereinigung und dem Gaudiwurm-Team, diesen Faschingsnachmittag. Für Grillmeier hat sich dieser Nachmittag zu einem Faschingshighlight für Jung und Alt entwickelt. Dem scheidenden 3. Bürgermeister Erhard Sommer dankte Grillmeier, „er wird heute zum letzten Mal die Schlussworte des Seniorenfaschings sprechen“, mit einem Geschenk. Orden hatte er für Frieda Tasch mitgebracht, die als älteste Besucherin heuer im Juni ihren 100. Geburtstag feiern wird. Unter den Gästen auch Bewohner aus dem Seniorenhaus „Phönix“ und dem Behindertenwohnheim St. Benedikt. Blumen gab es für das Prinzenpaar Tatjana I. und Patrick I., die mit kurzen Begrüßungsworten das närrische Volk grüßten.

Verschiedene Auftritte

Eröffnet wurde das Programm mit den Jüngsten. Den Auftakt machten die kleinen Garden des „Gaudiwurms“ mit ihren 18 Mädels. Es folgten die mächtigen Nachwuchsgarden des TuS mit gleich 45 Kindern. Herrlich, wie der Nachwuchs zu heißer Musik sich bewegt und tanzt. Zwar klappte nicht alles wie am Schnürchen, die Herzen der Senioren eroberten sie jedoch im Sturm. Ein Leckerbissen der Auftritt des 13 Jahre alten Tanzmariechen Lisa Gennari, mit all ihren Verrenkungen, Akrobatik und tänzerischem Vermögen. Schon sechs Jahre lang genießt sie die Jubelstürme ihrer Fans. Weiter ging es mit einem Sketch der Ministranten, ehe zehn junge Damen des TuS ihren Gardetanz zeigten. Wie es bei einem der zahlreichen Castings zugeht, demonstrierten Elke Schöffel und Jürgen Bauer, vom Amateurtheater Marktredwitz/Dörflas. „Das Geheimnis der Zwerge“ brachte die Jugendgarde „Fantasia“ des TuS Mitterteich bei ihrem Showtanz näher, ehe Pfarrer Martin Schlenk, als „Käptn Blaubär“, mit einem Floh namens „Mäxchen“ auf Reisen ging. Der Geistliche suchte dabei die Nähe zum Publikum und fand dort auch so manchen Floh. Sechs junge Tänzerinnen und ein Tänzer von „Phönix“ nahmen die Besucher mit auf eine Reise nach New York. Zum zehnjährigen Jubiläum ihrer Tanzgruppe hatten sie sich diesmal die Hits von Frank Sinatra vorgenommen. Peggy Fischer, aus Pechbrunn, beleuchtete in der Bütt nochmals die Wahlen des vergangenen Jahres „So wie ich ihn sah“ und stellte dabei auch einen kurzen Zusammenhang zu den bevorstehenden Kommunalwahlen her. „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“, interpretierten sieben Damen des „Gaudiwurms“ in ihrem Showtanz.

Höhepunkte des Nachmittags

Nach der kurzen Pause folgten die Höhepunkte des Nachmittags. Umjubelt die sechs Jungs des TuS-Männerballetts „Wadlschmeißer“, mit ihrer perfekten Nummer „Kind möchte man noch mal sein“. Mit einer tollen Show eroberten sie die Herzen der Zuschauer, dafür sorgte auch das passende Outfit. Sein komödiantisches Talent stellte erstmals Reiner Summer unter Beweis, als er die Toni Lauerer-Geschichte „Der Bauantrag“ zum Besten gab. Für Aufsehen sorgte eine Durchsage von Moderator Otto Weiß, wonach eine Frau auf der Damentoilette die Batterien ihres Hörgeräts verloren hat. Gelächter weit und breit. Optischer Blickfang zum Schluss die beiden Showtänze von „X-Dream“ und „Phönix“, mit ihren herrlichen Kostümen. Während „X-Dream“ mehr auf das Tänzerische setzt, gab es bei „Phönix“ viel Akrobatik zu bewundern. Mit kurzen Dankesworten beendete 3. Bürgermeister Erhard Sommer den fast vierstündigen Nachmittag. Mitterteich Helau.

Bild und Text: Josef Rosner

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