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Blühflächen in Mitterteich

Stadt und Landwirte sind Partner

Eigene Blühflächen werden an den Stadträndern ausgewiesen – Eine Patenschaft kostet fünfzig Euro

„Wir sind Partner, die Stadt und die Landwirtschaft“, sagt Bürgermeister Roland Grillmeier. Als Antwort auf das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ weist die Stadt jetzt Flächen an den Stadträndern aus, die als Blühflächen angebaut werden sollen. Vorerst sind diese Flächen geplant beim Freibad, in der Nähe des ATS Mitterteich und in Richtung Großensterz, sowie am Radweg nach Großbüchlberg. Insgesamt sind jetzt vier Blühflächen geplant.

Bürgermeister Roland Grillmeier und die beteiligten Landwirte wollen damit aufzeigen, dass sie etwas für die Ökologie und die Artenvielfalt tun. Entstehen werden diese Flächen entlang als Grenzstreifen, so wie dies auch schon in früheren Jahren mit den Sonnenblumen war. Leitender Landwirtschaftsdirektor Wolfgang Wenisch bittet die 750 Unterstützer des Volksbegehrens aus dem Raum Mitterteich, jetzt Flagge zu zeigen. Wenn diese Unterstützer die Patenschaft für eine hundert Quadratmeter große Blühfläche übernehmen, kann viel gutes erreicht werden. Ein Patenschaft kostet fünfzig Euro. Meldungen hierzu nimmt die Stadtverwaltung Mitterteich, Tel. 09633/890 gerne entgegen. Wenisch verweist zudem darauf, dass die Landwirte im Rahmen der Aktion „Artenvielfalt“ ohnehin schon viel leisten. Helmut Grillmeier, Vorsitzender des vlf-Kreisverbandes, erinnert daran, dass die Landwirte schon immer für Artenvielfalt und Blütenreichtum standen. So sind es die Landwirte, die mit ihren Sonnenblumenaktion seit fünf Jahren dafür sorgen. Grillmeier forderte die Unterstützer des Volksbegehren auf, sich jetzt mit einer Patenschaft an dieser Aktion zu beteiligen. Max Zintl hofft, dass sich viele Paten an dieser Aktion beteiligen. Gleichzeitig wünschte er sich, dass die Politik in München und Berlin endlich aufwacht und die Landwirte nicht alleine lässt. Mit diesen Blühflächen wollen die Landwirte, auch nach außen hin, für mehr Lebensqualität sorgen.

Mit diesen „Blühenden Rahmen“ sollen Bienen unterstützt werden, Wildtiere erhalten Futter und Unterschlupf, weiter ist er Blickfang in die Feldflur. Die Organisatoren sind gespannt, wie viele Unterstützer es wirklich in der Region um Mitterteich gibt. Bürgermeister Roland Grillmeier verwies darauf, dass die Stadt in den vergangenen Jahren schon viel gemacht hat, so zum Beispiel mit der Anlegung des „Trockenrasen“ und von Blühwiesen, entlang dar Radwegs beim Fit-for-Fun-Pfad. Gleichzeitig bittet der Bürgermeister die Bürger um Verständnis, wenn nicht mehr so oft gemäht wird. „Wer Ökologie möchte, wird sich daran gewöhnen müssen“.

Text und Bilder: Josef Rosner

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