Seniorenarbeit ist nicht selbstverständlich
23.01.2012
Ehrenamt nicht selbstverständlich – Kellnerhaus-Mitarbeitern gedankt
Wieder ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Kellnerhauses. Regelmäßig sorgen sie dort bei den allwöchentlichen Treffen für das leibliche und seelische Wohl ihrer Gäste. Jetzt waren die Helfer Dienstag zum Danke-Nachmittag ins „Cafe am Anger“ eingeladen.
Lob von Seniorenbeiratsvorsitzende Anja Dubrowski
Seniorenbeiratsvorsitzende Anja Dubrowski freute sich über das Kommen der rund vierzig ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Sprecherin freut sich, dass die Dienste auch 2011 wieder so gut funktioniert haben. Während der drei Öffnungszeiten in der Woche, von Dienstag bis Donnerstag, sind die Helfer im Kellnerhaus gefordert. Hinzu kommt noch die Betreuung bei den Senioren-Badetagen im Hallenbad. Frau Dubrowski nannte diese ehrenamtliche Tätigkeit nicht selbstverständlich.
Mehrgenerationenhaus zu Kellnerhaus keine Konkurenz
Bürgermeister Roland Grillmeier lobte die tolle Atmosphäre unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auf ihre Arbeit überträgt. „Ihr seid mit Freude bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit“, sagte der Bürgermeister und gab das Lob der vielen Besucher weiter. Sein Dank galt den Helfern, „ihr habt auch 2011 wieder einiges im Kellnerhaus bewegt“. Der Bürgermeister hoffte, dass diese aktive Seniorenarbeit auch künftig geleistet wird. Ausdrücklich sagte Grillmeier, dass das Kellnerhaus und Mehrgenerationenhaus nicht konkurrieren sollen, sondern sich vielmehr ergänzen. Er freute sich, dass der Start im Mehrgenerationenhaus so gut gelungen ist und nannte dies eine Einrichtung nicht nur für Mitterteich, sondern für den ganzen Landkreis.
„Wir wollen die Senioren wieder unter die Leute bringen“
Heuer, wenn das Programm erstmals ganzjährlich startet, soll auch der Innenhof belebt werden. Mit zwar kleinen, aber feinen Veranstaltungen, soll Leben im Haus am Kirchplatz kommen. Grillmeier regte, unter anderem, einen Mittagatisch für Senioren an und bat hierfür den Bedarf festzustellen. „Wir wollen die Senioren wieder unter die Leute bringen“, nannte Grillmeier ein Ziel der Arbeit. Dank galt ihm Kellnerhausteam vor allem jenen, die seit Anfang an dabei sind. Grillmeier hob besonders die Personen hervor, die sowohl im Kellnerhaus, wie auch im Mehrgenerationenhaus ehrenamtlich engagiert sind. „Die Gemeinschaft pflegen ist heute wichtiger denn je“.
Fitness-Projekt auch für Senioren
Abschließend stellte Grillmeier einige Projekte der Stadt vor, dessen Verwirklichung heuer geplant ist. So sollen auf der ehemaligen Bahnbrache, unterhalb des Hufeisens, auch für Senioren kleinere Fitnessgeräte aufgestellt werden. „Mit dem Alter fit zu bleiben, ist das Ziel der Stadt“, sagte Grillmeier. Im Übrigen solle auch heuer wieder ein attraktives Programm für die Senioren angeboten werden.
Dass sich die Helferinnen und Helfer bestens verstehen, wurde beim Danke-Nachmittag deutlich. Eifrig wurden schon wieder Pläne für weitere Veranstaltungen geschmiedet, die noch heuer in die Tat umgesetzt werden sollen. Nach dem offiziellen Teil folgte der Sturm ans aufgebaute Kuchenbüfett, das fast keine Wünsche offen ließ. Zudem erhielten alle Helferinnen und Helfer ein kleines Präsent.
Text und Bild: Josef Rosner










