Schmuddelwetter beim traditionellen „Oierhiartn“

Willi Schneider verlor „Eierduell“
04.04.2010
„Oh Or, etza geht’s´da droa“,mit diesen Worten eröffnete Willi Schneider am Ostersonntag das Duell mit 3.Bürgermeister Erhard Sommer. Und erstmals seit vielen Jahren unterlag Schneiderim „Eierduell“ gegen einen offiziellen Repräsentanten aus dem Rathaus. DieFolge, Schneider musste sein buntes Osterei Erhard Sommer als Gewinn übergeben.
Bis kurz vor Beginn des„Oierhertn“ regnete es noch, doch pünktlich zum Start hörte es auf. CheforganisatorWilli Schneider dankte seinen Burschen, die den Stiftländer Heimatbrunnenherrlich mit Ostereiern geschmückt hatten. 3. Bürgermeister Erhard Sommerdankte Willi Schneider und dem Burschenverein, dass die die alte Tradition des„Oierhiartn“ aufrechterhalten. Ein Gruß zu dem Spektakel galt auch Alt undJung, die sich wie immer auf den Kampf Ei gegen Ei freuten. Der Burschenvereinstellte großzügigerweise 200 bunte Ostereier zur Verfügung und hatte für diekleinen Besucher auch kleine Süßigkeiten mitgebracht. Eröffnet wurden die„Eierduelle“ mit dem Wettbewerb 3. Bürgermeister Erhard Sommer gegen WilliSchneider. Nach „Spitz auf Spitz und Ruck auf Ruck“ stand es Unentschieden.Jetzt musste die seitliche Fläche des Ei die Entscheidung bringen. Was keinerfür möglich hielt, traf ein. Das Ei von Erhard Sommer hatte die etwas härtereSchale und siegte. Willi Schneider blieb nichts anderes übrig, als derunterlegene Kontrahent seinem Gegner zu gratulieren und ihm sein Ei zuüberlassen. Nach vielen Jahren zog Willi Schneider den Kürzeren und verlor.
Anschließend duellierten sich Jung und Alt, Klein und Groß. Wer „Spitzauf Spitz und Ruck auf Ruck“ gewann, durfte das Ei seines Gegenübers behalten. Somancher „Veteran“ musste dabei kleinlaut sein Ei einem ganz kleinen Sprösslinggeben, er hatte verloren. Etwa dreißig Minuten dauerte das Spektakel amStiftländer Heimatbrunnen.
Text und Bilder: Josef Rosner
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