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Ökumenisches Passionssingen in der Mitterteicher Christuskirche

Großer Bahnhof für das neue LF 20 bei der Mitterteicher Wehr, das sie am Dienstagabend ausgeliefert bekamen. Nahezu alle Aktiven und die Vorstandschaft waren bei diesem historischen Moment dabei.

Beeindruckendes Ökumenisches Passionssingen – Besucher ins Programm mit eingebunden

Es war eine besinnliche, oft auch eine nachdenkliche Stunde, die das Ökumenische Passionssingen am Sonntag in der vollbesetzten Christuskirche bot. Mitterteicher Musikgruppen gestalteten das Singen, die Dank einer glänzenden Akustik zu einem Erlebnis wurde.

Der Evangelische Posaunenchor, eröffnete mit "Meinem Jesum lass ich nicht", von Johann Sebastian Bach, das gut organisierte Programm. Pfarrerin Sonja Schobel betonte in ihrer Begrüßung, dass dieses Passionssingen diesmal etwas ganz Besonderes ist, nicht zuletzt deshalb, weil es in die Feiern zu 875 Jahre Mitterteich eingebettet ist. Sie dankte allen mitwirkenden Gruppen, die mit Gesang und ihrer Musik zu diesem musikalischen Erlebnis beitragen. Eine Neuerung hatte die Pfarrerin auch noch parat.

Erstmals durften die Besucher nicht nur beim Schlusslied mit einstimmen, sondern das Singen mit drei Gesangsbeiträgen bereichern. Ziel war es, nicht nur zuzuhören, sondern dass die Gäste, unter ihnen auch Stadtpfarrer Anton Witt, sich am gemeinsamen Singen mit beteiligen.

Der Evangelische Posaunenchor mit "Nun gehören unsere Herzen" setzte das Programm instrumental fort, ehe Jana Zeitler, begleitet an der Orgel von Carol Bischof, "Sei gegrüßet, Jesu gütig" intonierte. Herrliche Trompeten- und Tubaklänge ließen dann das Gotteshaus erschallen, als die neun Bläser der Stadtkapelle, Leitung Oliver Lipfert, "Ich bete an die Macht der Liebe" und "Harre meine Seele" eindrucksvoll spielten. Stimmgewaltig zeigte sich Gertrud Hankl mit ihrem Lied „Sei stille dem Herrn", dass sie von der Empore aus sang. Immer ein Hörgenuss ist der Evangelische Kirchenchor, Leitung Gerhard Winkler, der vor dem Altarraum stehend "Holz auf Jesu Schulter" und "Jesu, deine Passion" sang. Judith Sollfrank (Kreismusikschule) spielte an der Orgel "Largo", ehe die Stubenmusik Burger ihren ersten Auftritt hatte.

Das Akkordeonensemble der Kreismusikschule und Caroline Bauernfeind an der Orgel setzten das Programm fort. Luitgard Müller mit "Er weidet seine Herde" und Simone Linder (Orgel) setzten schon fast den Schlusspunkt, als die Stubenmusik Burger und der Evangelische Kirchenchor nochmals musikalische Maßstäbe setzten. Seinen Abschluss fand das Singen mit dem gemeinsam gesungenen "Nun ruhen alle Wälder…".

Text und Bilder: Josef Rosner