Magnus Forster feierte Nachprimiz
Feierlicher Gottesdienst
"Mit deiner ansteckenden Freude und Herzlichkeit hast die die Menschen eingenommen, du bis ein kleiner Menschenfischer", sagte Pfarrgemeinderatssprecher Bernd Scheltner zu Neupriester Magnus Forster, der am Samstag, 25.10.2008 in der Stadtpfarrkirche St. Jakob Nachprimiz feierte.
Magnus Forster war am 10. Oktober in Rom von Kardinal Walter Kasper im Priester geweiht worden. Forster hat Mitterteicher Wurzeln, er wurde vor 26 Jahren in der Stadtpfarrkirche St. Jakob getauft, seine Eltern stammen aus der Glasstadt. Die Festlichkeiten begannen mit einem Kirchenzug, angeführt von der Stadtkapelle.
Beim beeindruckenden Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche sprach Primizprediger Kaplan Günter Müller zu den Gläubigen. Mit dabei auch Waldsassens Stadtpfarrer Thomas Vogl, an dessen Priesterseminar in Regensburg der Neupriester einst seine Studien begann. Eindrucksvoll gestaltete der Kirchenchor, Leitung Matthias Schraml, die gut neunzigminütige Feier. Zur Aufführung kam eine Messe von Wolfgang Amadeus Mozart.
Musikalischer Empfang im Josefsheim
Den anschließenden Stehempfang im großen Saal des Josefsheims gestalteten in herausragender Weise die Kinderchöre der Pfarrei unter der Leitung von Matthias Schraml. Pfarrgemeinderatssprecher Bernd Scheltner freute sich über das große Interesse an dieser Heimatprimiz. "Für uns ist es eine große Freude und Ehre, dieses Fest mit dir feiern zu dürfen".
Scheltner erinnerte an die Priesterweihe in Rom, wo eine Mitterteicher Delegation mit vor Ort war, als ein herausragendes Ereignis. Er wünschte dem Neupriester die Liebe Gottes und viel Nächstenliebe, dann brauche er sich keine Sorgen um seine Zukunft zu machen. Als Geschenk überreichte er gemeinsam mit Kirchenchorleiter Matthias Schraml eine handgeschnitzte Cäcilienfigur, der Patronin der Kirchenmusik.
Stadtpfarrer Anton Witt sagte zunächst seinem Organisationsteam ein Vergelts Gott für die Vorbereitung dieser Feier. Witt freute sich, dass Magnus Forster stolz auf seine Mitterteicher Wurzeln ist und weiter seiner Stadt, wo er getauft wurde, verbunden ist. Nach seiner Feier in Mitterteich wird der Neupriester wieder nach Rom reisen und dort seine Studien fortsetzen. Als offizielles Geschenk der beiden Pfarrgemeinden Mitterteich und Steinmühle überreichte er ein grünes Messgewand.
Glückwünsche und Geschenk von der Stadt
Bürgermeister Roland Grillmeier überbrachte die Glückwünsche aller Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Wie verbunden die Stadt mit dem Neupriester ist, zeigten der stattliche Kirchenzug, sowie die überaus große Anteilnahme der Gläubigen. Grillmeier dankte ausdrücklich Magnus Forster, dass er seine Wurzeln zur Stadt nicht verleugnet, sondern stolz darauf ist. Offensichtlich werden seine Oberpfälzer Tugenden, wie Fleiß und Willen, sagte der Bürgermeister. Gepaart mit der oberbayerischen Mentalität vertrage sich dies gut, meinte Grillmeier.
Für die Zukunft wünschte er dem Neupriester alles Gute auf seinem Weg, "Mitterteich wird an diesem Weg Anteil nehmen." Abschließend zeigte sich der Bürgermeister überzeugt, "die Menschen brauchen solche Priester wie sie, damit sie Gott näher kommen." Als Präsent gab es eine Glasuhr der Stadt, sowie das Heimatbuch.
Stolz auf Mitterteicher Wurzeln
Primiziant Magnus Forster betonte, dass er sich seiner Oberpfälzer Heimat stark verpflichtet fühlt. Nur aufgrund seiner Mitterteicher Wurzeln habe er das Studium für die Diözese Regensburg auf sich genommen, „dies war der wahre Grund“. Er dankte der Pfarrei für dieses schöne und eindrucksvolle Fest. „Mitterteich mit seinen Menschen wird mir immer in meinem Herzen bleiben.", sagte Forster und eröffnete das festlich gestaltete Büfett.
Text und Bilder: Josef Rosner














