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Höchstpunktzahl bei Blumenschmuck-Wettbewerb wurde zweimal vergeben

04.11.2010

Rekordpunkte für Familien Haberkorn und Haubner – 62 Anwesen wurden bewertet

Gleich zweimal vergab die Bewertungskommission die Höchstpunktzahl 20 im diesjährigen Blumenschmuckwettbewerb. Im Bereich der Siedlungsanwesen erhielten diese Helga und Johann Haberkorn, in der Josef-Siller-Straße, sowie bei den landwirtschaftlichen Anwesen die Familie Haubner in Großensterz.

2. Bürgermeister Karl-Heinz Ernstberger freute sich über einen gut gefüllten Saal in der Ausflugsgaststätte „Petersklause“. Musikalisch wurde der Abschlussabend vom Akkordeonensemble Schwägerl bereichert. 2. Bürgermeister Ernstberger dankte zunächst der Bewertungskommission, die in der Besetzung Karola Kamm, Isolde Frank, Edeltraud Winhard, Brigitte Bassek, Stadtgärtner Willi Kilian, Ilse Görlitz, Agnes Hildebrand und Theresia Hecht die angemeldeten Teilnehmer bewerteten. Den Teilnehmern dankte der Bürgermeister für ihre enorme Arbeit, sie haben mit dazu beigetragen, dass sich das Orts- und Stadtbild verschönert hat.

Blumenschmuck kröndender Abschluss eines besonderen Festjahres

„Hinter Mitterteich liegt ein ganz besonderes Festjahr, der Blumenschmuck ist der krönende Abschluss eines ereignisreichen Jahres“, sagte Ernstberger. Rückblickend war der Tag der offenen Gartentür ein Höhepunkt, der Tausende von Besuchern in die Gärten der Stadt lockte. Ernstberger machte deutlich, dass die Stadt, trotz Finanzkrise, am Anschlussabend des Blumenschmuck-Wettbewerbs festhält und alle Teilnehmer mit einer Brotzeit belohnt.

Höhepunkte des Jubiläumsjahres

Ausführlich ging Ernstberger auf die Höhepunkte des Jubiläumsjahres ein und bezeichnete das neu erstandene Museum als Volltreffer, mit bisher über 4.000 Besuchern aus dem ganzen Bundesgebiet. Fast abgeschlossen sind die Arbeiten an der neuen Stadteinfahrt von Tirschenreuth her kommend, diese hat das Erscheinungsbild der Stadt enorm verbessert. Mit dem Rückbau des „Hufeisens“ entstehen ganz neue Möglichkeiten, die die Städtepläner demnächst dem Stadtrat präsentieren werden. Eine weitere Verbesserung im Stadtkern bringen demnächst das neue Mehrgenerationenhaus am Kirchplatz, sowie der Neubau der Raiffeisenbank am Oberen Marktplatz. Abgeschlossen sind derweil die Dorferneuerungsmaßnahmen in Pleußen und Großbüchlberg. Derzeit in Bau ist der neue Radweg Kleinsterz nach Wiesau. „Wir sind mit unserer Stadtentwicklung auf einem guten Weg“, freute sich Ernstberger.

Vandalismus hat wieder zugenommen

Negativ sei ihm heuer aufgefallen, dass der Vandalismus in der Stadt wieder zugenommen hat. Nicht weniger als vier Feldkreuze wurden beschädigt oder umgeworfen, „was geht in diesen Leuten vor“, fragte nicht nur Ernstberger. Die Bürger bat er, eine Auge auf diesen Vandalismus zu werfen, „schauen sie nicht weg“, forderte Ernstberger auf.

Ehrung der Sieger

Anschließend wurden die Sieger im diesjährigen Wettbewerb geehrt. Geldpreise gab es von der Stadt, Sachpreise erhielten die Nächstplatzierten vom Gewerbeförderverein und dem Obst- und Gartenbauverein. Dazu erhielten alle Teilnehmer ein Jahresabonnement einer Gartenzeitung. Das Ergebnis bei den Siedlungsanwesen: 1. Helga und Johann Haberkorn (Josef-Siller-Straße) 20 Punkte, 2. Helga und Karl Haberkorn (Pleußen) 19,88 Punkte, 3. Brunhilde und Erwin Haas, (Kurt-Schumacher-Straße) 19,75 Punkte. Weitere Geldpreise der Stadt erhielten Herma und Hermann Laumer (Wiesauer Straße), Christl und Werner Lanz (Pleußen), sowie Martina und Markus Scharnagl (Josef-Siller-Straße). Preise des Gewerbefördervereins erhielten Monika und Alfred Zintl (Zanklgartenstraße), sowie Irmgard Doss und Reinhard Baier (Pleußen). Preise des Obst- und Gartenbauvereins gab es für Ursula und Hubert Grassold (Waldsassener Straße), Iris und Lothar Kick (Europaring), Barbara und Robert Hager (Siedlungsweg), Brigitte und Martin Scharnagl (Schlesierstraße), sowie Karin und Wolfgang Gründl (Neue Siedlung). Im Bereich der Balkone ging der Hauptpreis mit 19,88 Punkten an Elke und Werner Scharnagl (Schlesierstraße). Weitere Geldpreise der Stadt erhielten Elisabeth und Konrad Schaumberger (Wiesenstraße) und Renate Höpfl (Zanklgartenstraße). Sachpreise des Gewerbefördervereins erhielten Maria und Karl Hoyer (Porzellinerstraße), sowie Hermine und Fritz Fuchs (Schulgartenstraße). Preise des Obst- und Gartenbauvereins gab es für Andreas Koch (Porzellinerstraße) und Irmgard und Harald Süss (Bauvereinstraße).

Bei den landwirtschaftlichen Anwesen siegte die Familie Haubner (Großensterz) mit der Höchstpunktzahl von zwanzig Punkten. Weitere Geldpreise der Stadt erhielten Martina und The Dietz (Großensterz) und Sandra und Thomas Weiß (Kleinsterz). Sachpreise vom Gewerbeförderverein erhielten Maria und Ludwig Männer (Pechofen) und Josefine Riolfi (Pleußen). Preise des Obst- und Gartenbauvereins gab es für Anni und Konrad Heindl, sowie Barbara und Alfred Schaumberger (beide Pleußen).

Text und Bilder: Josef Rosner