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Freundschaft zu Ledziny weiter ausgebaut

19.05.2010

40 polnische Brandschützer besuchten Jubiläumsfeierlichkeiten der Feuerwehr

Weiter ausgebaut und vertieft wurden die überaus freundschaftlichen Beziehungen der Feuerwehr Mitterteich mit den polnischen Kameraden der FFW Ledziny. Zum 125-jährigen Feuerwehrjubiläum, am Wochenende, kamen vierzig Brandschützer aus Polen, an der Spitze Bürgermeister Wieslaw Stambrowsky.

Bierkrug und Jubiläumstaler überreicht

Bereits am Freitagabend kamen die Gäste an und wurden vor dem Feuerwehrhaus überaus herzlich begrüßt. Bürgermeister Roland Grillmeier freute sich über das Kommen seines Amtskollegen Wieslaw Stambrowsky, der gemeinsam mit Kreisbrandrat Wladislaw Trzcinski die Delegation anführte. Grillmeier erinnerte an die deutsch-polnische Freundschaft, die nun schon seit sieben Jahren andauert. Bei zahlreichen Besuchen in Mitterteich und Polen ist man sich näher gekommen, entstanden ist daraus eine enge Freundschaft. Zur Erinnerung an den Besuch in Mitterteich überreichte Grillmeier an seinen Bürgermeisterkollegen den Mitterteicher Bierkrug und den Jubiläumstaler der Stadt. Vorsitzender Otto Weiß freute sich alte Freunde wieder zu sehen. Weiß erinnerte an das Zusammenkommen dieser Partnerschaft, die aus der Idee des früheren Bürgermeisters und Landrats Karl Haberkorn hervorging.

Herrliche Trachten

Bei den Festlichkeiten am Mitterteicher Feuerwehrfest wurden die herrlichen Trachten der polnischen Frauen bewundert, die sich in die schicksten Klammotten geworfen hatten. Bei der Fahrzeugsegnung und Festzug waren die Polen ebenso mit dabei, wie bei den anderen Programmpunkten. Selbst beim Starauftritt von Jürgen Drews waren die Gäste im Zelt mit dabei. Obwohl sie wohl kaum ein Wort verstanden und die Gäste zum Teil auch schon älteren Jahrgangs waren, zeigten sie sich ausgelassen und gut gelaunt. Natürlich sorgten sich die Mitterteicher Gastgeber um das leibliche Wohl ihrer Gäste. Der Biernachschub ging fast nie aus. Auffallend, dass den polnischen Gästen der süffige „Feuersud“ wohl nicht ausreichte, fast an allen Tischen standen zusätzlich Wodkaflaschen, die sie allem Anschein nach von zu Hause mitgebracht hatten. Selbst Bürgermeister Wieslaw Stambrowsky ließ sich ab und an ein Schlückchen dieses begehrten Getränks schmecken. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Freundschaft weiter ausgebaut wird.

Text und Bilder: Josef Rosner