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Bürgerversammlung Groß- und Kleinsterz 2010

Bürgermeister Roland Grillmeier (stehend) musste nur zwei Anfragen aus der Bürgerversammlung in Kleinsterz beantworten. „Wir sind wunschlos glücklich“, lobten sie die Bürger die gute Rathauspolitik, die die Dörfer nicht vergisst.

24.11.2010

Groß- und Kleinsterzer zeigen sich mit Rathauspolitik zufrieden

„Wir können stolz sein auf unsere schönen Dörfer, wir haben dort Gott sei Dank kaum Leerstände und verfallene Anwesen“, sagte Bürgermeister Roland Grillmeier, bei der Bürgerversammlung für die Orte Großen- und Kleinsterz im Gemeinschaftshaus. Dies sahen auch die Bürger so, nur mit zwei Anfragen musste sich der Bürgermeister beschäftigen.

„Wir versuchen überall vorwärts zu kommen“

Bürgermeister Roland Grillmeier beschäftigte sich zu Beginn seines 45-minütigen Vortrags mit dem Geschehen in der Stadt und streifte markante Ereignisse und Bauvorhaben. Der Bürgermeister machte deutlich, was ihn umtreibt, „wir versuchen überall vorwärts zu kommen und dies ist nur mit Investitionen möglich“. Nur dadurch war das Museum möglich, das bisher, so der Bürgermeister, von fast 6.000 Besuchern besucht wurde. Auch für kommendes Jahr seien wieder eine Reihe von Sonderausstellungen geplant. Bevor er auf Großen- und Kleinsterz konkret einging, freute sich Grillmeier über eine gute Infrastruktur in den Dörfern, „unsere Orte sind gut in Schuss“ und würdigte die erbrachten Gemeinschaftsleistungen.

Radweg von Kleinsterz nach Wiesau in Umsetzung

„Nach neun Jahren Überlegungen und Planungen ist es uns gelungen, das Radwegeprojekt Kleinsterz nach Wiesau in die Tat umzusetzen“, freute sich Grillmeier. Er zeigte Verständnis für die Bedenken der Anlieger, gerade so nahe an den landwirtschaftlichen Anwesen. Im Zuge der Bauarbeiten soll auch die Entwässerung verbessert werden. Grillmeier hoffte, dass von diesem Lückenschluss alle profitieren werden. Bewährt haben sich die Arbeiten am „Kainzbach“, wo trotz der Regenfälle der vergangenen Wochen es zu keinen größeren Überflutungen kam. Wichtig ist, dass der etwa 800 Meter lange Graben immer wieder geräumt wird.

Eventuelle Neugestaltung des Kinderspielplatzes in Großensterz

Überlegenswert wäre eine Neugestaltung des Kinderspielplatzes in Großensterz, „zumal es jetzt wieder mehr Kinder gibt“. Hier sollten sich die Anlieger gemeinsam mit der Stadt an einen Tisch setzen und eine Lösung erarbeiten. Auf die Waldnaabaue eingehend, informierte Grillmeier, dass im Bereich der „Heusterz“ ein Aussichtsturm geplant ist. Gespräche sollen 2011 geführt werden. Abschließender Dank galt den „mustergültigen Dorfgemeinschaften“ von Großen- und Kleinsterz, „vieles wird auf direkten Weg erledigt“.

Bürger sind „wunschlos glücklich“

Anschließend musste sich Grillmeier nur zwei Anfragen stellen. Alfons Schön setzte sich für eine Neubelebung des Spielplatzes in Großensterz ein. Bürgermeister Grillmeier kündigte diesbezügliche Gespräche an, „wir werden hier eine Lösung finden“. Ortssprecher Albert Fröhlich bat, dass die Baustelle Radweg bis zum ersten Juliwochenende kommenden Jahres geräumt ist, weil dann das Weißbierfest stattfindet. Grillmeier sagte, noch heuer soll ein Teilstück des Weges geteert werden und sah den Zeitrahmen voll eingehalten. Weiter regte Fröhlich an, den Radweg, sollte er fertig sein, am Festwochenende mit dem Weißbierfest einzuweihen. Grillmeier daraufhin, „dies wäre ein gutes Ziel“. Ansonsten gab es keine Anfragen, ein Großensterzer dazu, „wir sind wunschlos glücklich“.

Text und Bild: Josef Rosner